Spaß am Job wichtigster Grund für Arbeit im Ruhestand

Wenn Menschen im Rentenalter einer Erwerbsarbeit nachgehen, dann machen Sie das meist aus Freude an der Arbeit (26 Prozent) oder um weiterhin Geld zu verdienen (19 Prozent). Weitere Gründe für eine Erwerbstätigkeit im Ruhestand sind das Gefühl, gebraucht zu werden (15 Prozent) sowie Kontakte zu anderen Menschen (13 Prozent). Das ist ein Ergebnis aus einer aktuellen Studie, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden zu Lebenssituation und den Plänen älterer Menschen veröffentlicht hat. Dafür wurden 2.500 Personen im Alter zwischen 58 und 73 Jahren befragt.

Unterscheidet man die Befragten nach Bildungsabschlüssen, zeigt sich ein differenzierteres Bild. So zählt für Menschen mit hohem Bildungsgrad neben dem Spaß an der Arbeit (25 Prozent) vor allem das Gefühl, gebraucht zu werden (17 Prozent). Dagegen ist ihnen der finanzielle Aspekt mit 13 Prozent nicht ganz so wichtig. Immerhin noch jeder Zehnte möchte mit seiner Arbeit Wissen und Erfahrung weitergeben.
Bei Personen mit niedriger Bildung ist der Spaß an der Arbeit (27 Prozent) zwar ebenfalls das wichtigste Motiv für eine Erwerbsarbeit im Alter, allerdings ist der Aspekt des Geldverdienens hier deutlich stärker ausgeprägt. So gibt jede vierte befragte Person mit geringer Bildung an, dass der Hinzuverdienst der Hauptgrund für eine bezahlte Tätigkeit im Ruhestand ist. „Da Menschen mit formal niedrigerem Bildungsstatus meist geringere Altersrenten beziehen, arbeiten sie häufiger aufgrund finanzieller Notwendigkeiten als höher Gebildete“, erklärt Dr. Andreas Mergenthaler vom BiB. Dies lässt jedoch keinen pauschalen Rückschluss zu, dass sich hinter diesem Motiv eine materielle Notlage verbirgt.
Die ausführliche Studie kann im Internet unter
http://www.bib-demografie.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Broschueren/top_un-ruhestaende_2017.pdf?__blob=publicationFile&v=2
abgerufen werden.

„Dramatisch viele unbesetzte Stellen“

Hannover. Die zahlreichen offenen IT-Stellen sind für den IT-Mittelstand ein großes Problem. „Die Situation ist dramatisch. Es dauert viel zu lange, bis wir offene Stellen besetzen können“, kritisierte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand (BITMi)  auf der CeBIT in Hannover. Sein Verband mit 1500 mittelständischen Unternehmen setzt mit dem Gütesiegel „Software Made in Germany“ ein Markenzeichen gegen die Tendenz, nur Start-ups und Großkonzerne wahrzunehmen. Der Verband zählt gegenwärtig rund 50.000 offene Stellen für IT-Experten. Um den zögerlichen Internetausbau zu beschleunigen, müsse nach der Bundestagswahl im September 2017 ein eigenes Internet-Ministerium eingerichtet werden. Dr. Grün: „Ein eigener Staatssekretär im Bundeskanzleramt reicht für diese große Aufgabe wirklich nicht aus.“ Kritik übt der Verband BITMi am Ausbaustandard. 50 MB/Sekunde reichten bei weitem nicht aus. Angestrebt werden müsse ein Standard von 1 Gigabit per Glasfaser bis zum Jahr 2020.

Der Verband nennt in einem Positionspapier eine ganze Reihe von Forderungen. So müsse das Vergaberecht verbessert werden: Kleinere Lose, innovative Ausschreibungen und die Anerkennung von Mittelstandskonsortien. Wesentlich ist dem Verband ebenso eine gerechtere Steuerpolitik. Dr Grün: „Während Mittelständler 30 Prozent Steuern auf ihre Gewinne zahlen müssen, kommen internationale Konzerne mit ein oder zwei Prozent davon.“ Der IT-Mittelstand hebt sich deutlich vom Silicon Valley ab. „Wir sind nicht die verlängerte Werkbank der großen Konzerne aus den USA oder Fernost, sondern entwickeln gezielt innovative und vertrauenswürdige Produkte für unsere Kunden, deren Sprache wir sprechen.“ Bei den BITMi-Mitgliedern sind mehrere Zehntausend Experten beschäftigt. (gaf)

 

 

 

 

Serie: Wie bewerbe ich mich richtig auf einer (Job)Messe

Grundsätzlich sind Messen für erfahrene Kandidaten der beste Weg, um Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern aufzunehmen. Der Grund: Bei schriftlichen und elektronischen Bewerbungen ist die Auswahl standardisiert. Der persönliche Kontakt, bei dem Berufserfahrene punkten können, findet zu spät – und in vielen Fällen eben gar nicht statt.
Doch auch ein Messebesuch, der einen Jobwechsel anbahnen soll, muss gut geplant werden. Im ersten Schritt geht es darum,  zunächst einmal den richtigen Event zu finden. Dann folgen die richtige Vorbereitung und eine zielführende Ansprache. Welche Aspekte bei Bewerbungen auf Messen zu beachten sind, erläutern wir in vier Folgen:

Weitere KARRIERENEWS-Themen

Die Finanzkolumne - Montag, 24. April 2017

Anleger können mit der Gesundheit Geld verdienen, sagt unser Kolumnist Thomas Hünicke, geschäftsführender Gesellschafter der unabhängigen WBS Hünicke Vermögensverwaltung GmbH aus Düsseldorf.

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Reisereportage - Donnerstag, 13. April 2017

Urlaub am größten natürlichen Thermalsee der Welt

Es begann mit einem Wunder: Eine christliche Amme betete dafür, dass ein gelähmtes Kind wieder gesund werden möge. Daraufhin ließ die Jungfrau Maria die Quelle entspringen, die den Hévízer See nährt. Das aus der Tiefe aufquellende warme Wasser und der dampfende Schlamm sorgten gut 350 Jahre nach Christus für eine vollständige Genesung des Knaben – und machen die Region heute für Kranke und Erholungsuchende zum attraktiven Reiseziel. Doch die 4.500 Einwohner zählende Gemeinde im Westen Ungarns hat noch weit mehr zu bieten. Wir haben die Region für Sie besucht, viel zu berichten und jede Menge Tipps für Sie. 

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Interview - Dienstag, 11. April 2017

Marion Tscherwinski sammelte über 20 Jahre Berufserfahrung in einem globalen Großkonzern - dann fand sie zu ihrer eigentlichen Berufung. Zuerst entwickelte sie sich innerhalb des Unternehmens zum Trainer und Coach und absolvierte eine Trainer- und Systemische-Business-Coach-Ausbildung. Dann verließ sie das Unternehmen und arbeitet heute selbständig. Ihre Themen: Entwicklungscoaching und Beruf(ung)sfindung.
Ihr nächster Workshop findet bei job40plus in München statt. Näheres hierzu und zu dieser außergewöhnlichen Trainerin, die in ihrer Freizeit auf Münchens Kleinstkunstbühnen als A-Capella-Sängerin auftritt, im KARRIERENEWS-Interview.

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Die Finanzkolumne - Montag, 10. April 2017

Haben Sie sich nicht auch einmal die Frage gestellt, wie hoch der Vermögensstand Ihrer Ersparnisse sein müsste, um nur von den Zinsen leben zu können? Sascha Anspichler, Geschäftsführender Geschäftsführer der FP Asset Management GmbH in Freiburg, beruhigt: Die Große Angst vor den Nullzinsen ist weitgehend unberechtigt.

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Terminankündigung - Freitag, 7. April 2017

Jetzt anmelden: Die kommende job40plus findet in Hamburg statt:

30. Juni 2017 - Finance & Versicherungen / IT, IT-Engineering & IT-Consulting

Die Eckpfeiler: attraktive Positionen – speziell für Fach- und Führungskräfte, ein zielgruppenspezifisches Vortragsprogramm und ein breitgefächertes Beratungsangebot.

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Große Finanzierungslücke droht - Montag, 27. März 2017

Der demografische Wandel führt dazu, dass die Ausgaben der Kranken- und Pflegeversicherung in den nächsten Jahrzehnten steigen und die Einnahmen sinken werden. Bei gleichbleibendem Leistungsniveau ist deshalb langfristig mit einer deutlichen Erhöhung der Beitragssätze zu rechnen, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt.

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Deutsche geben für Eigenheim im Schnitt 242.000 Euro aus - Montag, 20. März 2017

Zwei Drittel der Deutschen finden, dass sich Wohneigentum grundsätzlich lohnt. Es leben jedoch nur 46 Prozent nach eigenen Angaben im Eigenheim – und das, obwohl sieben von zehn Regionen in Deutschland bezahlbar und wertstabil sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017“, die vom Beratungsunternehmen Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erstellt wurde.

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Interview - Dienstag, 14. März 2017

Wer sich heute bewirbt, kommt ohne Online-Netzwerke kaum aus. Holger Ahrens, Profiloptimierer aus Hamburg, erklärt im Interview mit KARRIERENEWS.DE, worauf es dabei ankommt und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

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Vollzeit-Mütter sind die Ausnahme - Sonntag, 12. März 2017

Bei Paaren mit Kindern unter drei Jahren gingen im Jahr 2015 rund 83 Prozent der Väter einer Erwerbstätigkeit in Vollzeit nach. Für die Mütter war eine Erwerbstätigkeit in Vollzeit mit einem Anteil von 10 Prozent hingegen eher die Ausnahme. Laut Statistischem Bundesamt waren im Westen Deutschlands nur rund 8 Prozent der in einer Partnerschaft lebenden Mütter von Kleinkindern in vollem Umfang erwerbstätig. Im Osten war der Anteil mit rund 21 Prozent deutlich höher. Bei diesen Angaben wurden Personen nur dann als erwerbstätig betrachtet, wenn sie nicht in Mutterschutz beziehungsweise Elternzeit waren.

 
Das zweite Vorstellungsgesprach - Montag, 13. Februar 2017

Das zweite Vorstellungsgespräch, glauben viele, sei ein Selbstläufer. Dabei stehen die Chancen 50:50. Bestenfalls! Wie in der ersten Runde ist Vorbereitung ein Muss.

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Gastbeitrag von Andreas Görler - Freitag, 10. Februar 2017

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es wichtig, die Kosten von Finanzprodukten zu kennen und nur für gute Leistungen zu zahlen. Zumindest sollte der Anleger immer eine Übersicht darüber haben, welche Beträge er letztlich in eine Anlageform investiert hat. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt.
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Mallorca – die Insel mit den vielen Gesichtern - Mittwoch, 1. Februar 2017

Jeder kennt sie, die Urlaubsinsel der Deutschen – oder glaubt sie zumindest zu kennen. Dabei hat Mallorca viele Facetten und ist zu jeder Jahreszeit schön.

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Bausparkassen kündigen weiter Verträge - Montag, 2. Januar 2017

München/Karlsruhe (gaf). Bausparkassen wollen die Kündigung gut verzinster Altverträgen im Jahr 2017 unvermindert fortsetzen. Nach Pressemeldungen gab es 2015 schon 200.000 Kündigungen, 2016 waren es weitere 60.000. Die Institute kündigen massenhaft relativ gut verzinste Verträge, die seit mindestens zehn Jahren in Darlehen umgewandelt werden können. Da die Guthabenzinsen von drei Prozent und angesichts der heutigen Niedrigzinsen für den Sparer ein gutes Geschäft sind, verzichten Kunden auf das Darlehen und sparen lieber weiter.

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Wer erbt eine Lebensversicherung? - Donnerstag, 22. Dezember 2016

Stuttgart. Das Oberlandesgerichts Hamm hat einen Rechtsstreit entschieden, in dem sich die Tochter und Erbin des Verstorbenen und die Eltern des Verstorbenen um die Lebensversicherungssumme stritten. Nach dem Beschluss des 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm können die überlebenden Eltern die Versicherungsleistung beanspruchen, weil die Ehe des Versicherungsnehmers zuvor geschieden wurde. Darauf verweist der Stuttgarter Fachanwalt Michael Henn.

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Verband fordert bezahlbaren Wohnraum für alle Gruppen - Dienstag, 29. November 2016

Berlin. Wie kann mehr bezahlbares Bauland für alle Zielgruppen mobilisiert werden? Die Empfehlungen, die der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (DV) dazu im Rahmen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen erarbeitet hat, stießen bei den Wohnungspolitikern wie dem Staatssekretär Florian Pronold (Bild) auf ein positives Echo. Bei der Jahrestagung des Verbandes Ende November 2016 im Bausparhaus Berlin wurde auch Bilanz dazu gezogen, inwieweit diese Empfehlungen mittlerweile schon umgesetzt sind.

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Unsere neue Reihe „Anlegen in Edelmetalle“ - Donnerstag, 17. November 2016

In loser Folge erläutert KARRIERENEWS-Kolumnist 
Dr. Marc-Oliver Lux von 
Dr. Lux & Präuner GmbH & Co. KG, wie Sie am sichersten 
in Edelmetalle investieren.

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Darlehensgebühr unzulässig - Mittwoch, 9. November 2016

Bausparkassen dürfen bei der Auszahlung von Bauspardarlehen keine Darlehensgebühr verlangen. Vertragsbedingungen, die ein solches Entgelt vorsehen, hat der Bundesgerichtshof für unzulässig erklärt.

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Ärmere Haushalte unterstützen - Freitag, 4. November 2016

In Deutschland sind die Nebenkosten beim Immobilienkauf mehr als doppelt so hoch wie in den Niederlanden und fast viermal so hoch wie in Großbritannien. Das zeigt eine neue Kurzstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Sie kritisiert, dass diese Kosten vor allem ärmeren Haushalten den Zugang zum Immobilienmarkt erheblich erschweren.

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„Deutschland bleibt sitzen“ – besonders im Job - Dienstag, 9. August 2016

Zum vierten Mal präsentieren die DKV Deutsche Krankenversicherung und das Zentrum für Gesundheit durch Bewegung und Sport der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) den DKV Report „Wie gesund lebt Deutschland?“. Der Report gibt Einblick in das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland.

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Interview - Montag, 1. August 2016

FORTY SOMETHING heißt der Blog, den drei Hamburger Journalistinnen Anfang März ins Leben gerufen haben. Themen sind Genuss, Körper, Leben, und mehr. Aktuell ist dort ein Interview mit KARRIERENEWS-Herausgeberin und job40plus-Veranstalterin Sabine Hildebrandt-Woeckel online. Hier der Anriss ...

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Wohnraum bleibt Mangelware - Mittwoch, 22. Juni 2016

In Deutschland werden viel zu wenige Wohnungen gebaut, vor allem in den Großstädten. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einem Report. Mancherorts, zum Beispiel in Köln und Düsseldorf, sind die Baugenehmigungen sogar rückläufig, obwohl der Druck auf den Wohnungsmarkt hoch bleibt.

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Gastbeitrag - Dienstag, 14. Juni 2016

Warum machen sich eigentlich so viele Menschen so viele Gedanken über den Brexit? Oder wenn es nicht zum Austritt kommt, den Brit-In? Das ist nur mit der Hysterie der Märkte zu erklären, denn eigentlich ist es komplett bregal, findet Uwe Zimmer, Vorstand der Vermögensverwaltung Meridio AG, Köln.

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Unternehmensbefragung: Der Fokus liegt auf Rekrutierung - Montag, 2. Mai 2016

Aus welchem Grund besuchen Unternehmen Jobmessen? Geht es in erster Linie darum, die Arbeitgebermarke zu präsentieren, oder sollen wirklich Stellen besetzt werden? Dieser Frage ging job40plus mit einer Unternehmensbefragung nach. Eindeutiges Ergebnis: Fast 80 Prozent der teilnehmenden Unternehmen ....
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Prozessbegleiter auf Zeit - Sonntag, 13. März 2016

Was unterscheidet Karriereberatung von Coaching? Dieser Frage gehen wir im Gespräch mit Christopher Rauen nach. Rauen arbeitet seit 1996 als Business-Coach und ist Erster Vorsitzender des Bundesverband Coaching e.V. (DBVC).

 

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Private Zusatzversicherungen - Donnerstag, 10. März 2016

Gesetzlich Versicherte können ihren Schutz mit privaten Zusatzversicherungen erweitern. Das machen auch viele Patienten. Aber nicht immer werden die richtigen Prioritäten gesetzt.

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Jessica Kremser: Die Krimi-Queen aus dem Chiemgau - Donnerstag, 25. Februar 2016

Joanne K. Rowling hatte schon zwölf Absagen aus dem Briefkasten gefischt, ehe der 13. Verlag – Bloomsbury aus London, der zuvor schon einmal abgelehnt hatte – ihr Manuskript „Harry Potter And The Philosopher’s Stone“ am Ende doch noch annahm, in einer Auflage von 1000 Exemplaren druckte und immerhin die Hälfte davon an Buchhandlungen auslieferte. Unserer Interview-Partnerin Jessica Kremser blieben die Müh(l)en des Verlagswesens erspart: Gleich der erste von drei angeschriebenen Verlagen druckte ihr Debüt-Manuskript – und ließ zwei weitere Bücher folgen.

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Die Tiger-Strategie - Montag, 22. Februar 2016

Kein Mensch kann sich darauf verlassen, dass andere ihn erfolgreich machen, schreibt Zeitpapst Lothar Seiwert. Wer lieber Jäger als Gejagter sein möchte, muss sich selbst um die Dinge kümmern, die einem wichtig sind. Nicht mit Hadern, Hoffen oder Wünschen, sondern nur mit Biss und Eigeninitiative gelangt man zum Erfolg.

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Unser Tipp zur Altersvorsorge - Freitag, 19. Februar 2016

von Martin Szot

Hilfe vom Chef

Der demografische Wandel macht eine private Altersvorsorge dringender denn je. Durch die andauernde Niedrigzinsphase ist die richtige Wahl der privaten Altersvorsorge noch dringender geworden. Gut, dass Arbeitnehmer durch ihren Chef finanzielle Unterstützung bekommen können 

 

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Kandidaten fragen – Berater antworten - Montag, 1. Februar 2016
Sie planen einen Jobwechsel oder sind dabei, ihn zu vollziehen? Sie brauchen Unterstützung bei der Standortbestimmung, haben Fragen zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen oder zu Arbeits- bzw. Auflösungverträgen? Unser Expertenteam befasst sich mit ihrem individuellen Problem. 
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Garagennutzung - Sonntag, 31. Januar 2016

Wer ein Haus hat, der hat fast immer auch eine Garage. Doch was viele nicht wissen: Für die Nutzung gibt es strenge Vorgaben.

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Interview - Montag, 25. Januar 2016

Siemens, MAN, Kraft, die Deutsche Bahn, … Trotz guter Konjunktur machten 2015 einige bekannte Unternehmen mit Stellenstreichungen von sich reden. Outplacementberaterin Christina Kock beschreibt, was ihre Dienstleitung in solchen Fällen bringt, und wie man den richtigen Berater findet.

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Studie - Donnerstag, 21. Januar 2016

Flexibilität im Job ist besonders für ältere Arbeitnehmer entscheidend: 79 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Abkehr von festen Präsenzzeiten im Büro dazu beiträgt, ältere und erfahrene Berufstätige länger im Arbeitsalltag zu halten. Weltweit teilen sogar 84 Prozent diese Ansicht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Regus, dem globalen Anbieter von flexiblen Bürolösungen. An der repräsentativen Studie nahmen 44.000 Berufstätige aus mehr als 100 Ländern teil.

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Ferienimmobilien - Mittwoch, 6. Januar 2016

Die Schweiz ist ein beliebtes Urlaubsland, Schweizer Immobilien gelten zudem als gute Geldanlage. Doch die Situation für Käufer ist nicht einfach.

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Jobwechsel 40plus: Nicht in den normalen Bewerbungsstapel einreihen - Dienstag, 29. September 2015

Auch und gerade erfahrene Kandidaten haben gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt – allerdings müssen Sie sich anders bewerben als Absolventen und Young Professionals.

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Interview - Dienstag, 11. August 2015

„Wer zulässt, dass sein Wissen veraltet, hat ein Problem“

Interview Klaus-Peter Bastgen, HR-Direktor Central Europe bei Cap Gemini

KARRIERENEWS.DE: Herr Bastgen, im Gespräch mit erfahrenen Kandidaten erleben wir sehr oft, dass diese sich bei Bewerbungen aufgrund ihres Alters vorschnell aussortiert fühlen. Können Sie das nachvollziehen?
Bastgen: Nicht unbedingt. In meinem Alltag mache ich eigentlich andere Erfahrungen. Früher war Alter ein Thema heute nicht mehr. Es geht darum, was wir brauchen, nicht wie alt jemand ist. Auch Mitarbeiter über 50 werden weiterentwickelt.
Wie erklären Sie sich dann die vielen Absagen, die Erfahrene erleben?
Der Anspruch ist ...

 

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Erfahrene gern gesehen

Interview mit der TUI Deutschland - Dienstag, 28. Oktober 2014

KARRIERENEWS.DE sprach mit Sybille Reiß, Leiterin HR Business Partner bei der TUI Deutschland GmbH.

KARRIERENEWS.DE: Welche Aktivitäten gibt es in Ihrem Unternehmen, um ältere Arbeitnehmer möglichst lange im Unternehmen zu halten?
TUI: Wir bieten eine Vielzahl von Maßnahmen in den Bereichen Gesundheitsförderung und -vorsorge, Gesundheit am Arbeitsplatz, Betriebssport, etc. Diese werden gleichermaßen für alle Mitarbeiter angeboten. Die Angebote werden insgesamt rege genutzt. Gerade bei älteren Beschäftigten achten wir zudem darauf, dass sie entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit eingesetzt werden, zum Beispiel indem wir Schichtdienste vermeiden.
Sind Sie grundsätzlich an der Kontaktaufnahme von erfahrenen Kandidaten interessiert?
Jüngere TUI-Mitarbeiter können in vielen Bereichen vom Wissen und der Erfahrung ihrer älteren Kollegen profitieren. Dementsprechend sind Bewerbungen erfahrener Kandidaten gern gesehen.
Gibt es Unternehmensbereiche, in denen das Interesse an erfahrenen Kandidaten größer ist als in anderen?
Es ist vor allem der Mix ...

Lesen Sie das ganze Interview!

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Kommentiert und kritisiert

Sabine Hildebrandt-Woeckel, Herausgeberin KARRIERENEWS und Inhaberin job40plus, kommen- tiert und kritisiert an dieser Stelle, was in der Kommunikation zwischen Arbeit- gebern und Arbeitnehmern passiert. Heute: „Initiativbewerbungen nicht zulassen: Effektiv – oder doch eher dumm?

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte

Sie sind 40plus und glauben nicht an den Fachkräftemangel? Wir schon! Aber immer wieder hören wir von Kandidaten, dass die Unterenehmen selbst dafür sorgen, dass er bestehen bleibt. Durch falsche Personalpolitik! Darum sammeln wir jetzt Geschichten rund um die Jobesuche erfahrener Kräfte. Auch Ihre Erfahrung ist wichtig. Helfen Sie mit, eine Welle zu erzeugen.

Erzählen Sie uns die Geschichte Ihrer Jobsuche!

PS. Auch Erfolgsstorys sind natürlich willkommen

 

43,6 Millionen Erwerbstätige

Laut Statistischem Bundesamt waren im Januar 2017 rund 43,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Januar 2016 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 612.000 Personen oder 1,4 Prozent zu. Erwerbslos waren im Januar 2017 rund 1,8 Millionen Personen, 88.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Mobiler Internetzugang

Im Jahr 2016 ermöglichen 61 Prozent der Unternehmen in Deutschland mobiles Arbeiten, indem sie einen Teil der Beschäftigten mit einem mobilen Internetzugang über ein tragbares Gerät (zum Beispiel Smartphone oder Tablet) ausstatten. Dies teilt das Statistische Bundesamt mit. In 80 Prozent der Unternehmen, die tragbare Geräte ausgeben, können Beschäftigte auf das unternehmenseigene E-Mail-System zugreifen.

40,5 Wochenstunden

In Deutschland arbeiteten im Jahr 2015 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Vollzeittätigkeit im Mittel 40,5 Stunden pro Woche. Die durchschnittliche gewöhnliche Wochenarbeitszeit sowohl vollzeit- als auch teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat sich laut Statistischem Bundesamt in den letzten 20 Jahren um eine halbe Stunde erhöht. Die Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten unterlag in dieser Zeit jedoch größeren Schwankungen: Von 1996 bis 2005 ist sie zunächst um gut eine Stunde auf den bisherigen Tiefststand von 17,7 Stunden pro Woche gesunken. Seither stieg die durchschnittliche Wochenarbeitszeit Teilzeitbeschäftigter um 1,6 Stunden pro Woche an und lag im Jahr 2015 bei 19,3 Stunden.

Altersdiskriminierung in Stellenanzeigen

Anlässlich einer Klage gegen Google wegen möglicher Altersdiskriminierung analysierte die deutsche Metajobsuchmaschine Joblift 1.140.234 aktive Stellenanzeigen hinsichtlich altersdiskriminierender Elemente. Folgt man einer Definition des Bundesarbeitsgerichts, könnten so 0,7 Prozent aller Ausschreibungen ältere Bewerber ausgrenzen, wohingegen sich nur 0,02 Prozent explizit auch an diese richten. In der Digitalbranche liegt der Anteil altersdiskriminierender Anzeigen sogar bei 2 Prozent und ist damit fast dreimal so hoch wie im branchenübergreifenden Durchschnitt.

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Tipps vom KarriereMarshal

- - Freitag, 18. März 2016


Ernst-Wilhelm Schmidt, Marketingexperte, Personal- und Karriereberater, Buchautor … kurz: Der KarriereMarshal, mit aktuellen Themen rund um die Themen Bewerben und Karriereplanung.

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Persönliche Kontakte

29 Prozent aller Neueinstellungen kommen über persönliche Kontakte zustande. Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften bringen Arbeitgeber und neue Mitarbeiter bei 14 Prozent der Neueinstellungen zusammen. Ebenfalls bei 14 Prozent der Neueinstellungen führen die Dienste der Bundesagentur für Arbeit einschließlich ihrer Internetangebote zur Stellenbesetzung. Dies zeigt die IAB-Stellenerhebung, eine regelmäßige Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Zwölf Prozent der Stellen werden über andere Internet-Jobbörsen als die der Bundesagentur für Arbeit besetzt, elf Prozent über Stellenangebote auf den eigenen Internetseiten der Arbeitgeber, zehn Prozent über Initiativbewerbungen oder Bewerberlisten. Andere Besetzungswege spielen dagegen eine vergleichsweise kleine Rolle. Akademiker werden am häufigsten über Internet-Jobbörsen eingestellt. Bei ihnen stehen die persönlichen Kontakte erst an zweiter Stelle. Bei Personen mit mittlerer Qualifikation sind persönliche Kontakte und die klassischen Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften die dominierenden Besetzungswege. Bei ungelernten Arbeitskräften folgen nach den persönlichen Kontakten die Dienste der Bundesagentur für Arbeit.

Tarifverdienste 2015 gestiegen

Die tariflichen Monatsverdienste in Deutschland sind im Jahr 2015 nach vorläufigen Ergebnissen um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Berücksichtigt wurden die tarifliche Grundvergütung sowie tariflich festgelegte Sonderzahlungen wie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, lag das Tarifplus ohne Berücksichtigung der Sonderzahlungen 2015 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich bei 2,5 Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum nach vorläufigen Berechnungen um 0,3 Prozent.

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KARRIERENEWS.DE fragt regelmäßig deutsche Unternehmen nach ihrem Umgang mit erfahrenen Mitarbeitern und Kandidaten. Mit dabei sind neben Bayern, Continental, Opel und Roche:

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